Die Insel Naxos

448 km², 103 Seemeilen von Piraeus, 18.000 Einwohner

Keine andere Kykladeninsel besitzt diese Vielfalt der Landschaften: fruchtbare Uferebenen, steile, fast alpenähnliche Bergmassive, silbriggrüne Olivenhaine, kilometerlange goldgelbe Sandstrände, Dünen wie an der Nordsee. Inmitten der Insel erstreckt sich die wasserreiche Hochebene und Kornkammer Tragea, weiter östlich ragt ein imposanter Gebirgszug empor, im Norden und Osten liegen einsame, wenig besiedelte Küstenregionen. Der gesamte Inselsüden, immerhin gut ein Drittel der Fläche, ist sogar völlig unerschlossen. Eine Jeepfahrt dorthin gleicht noch immer einem Abenteuerausflug.
Im Gegensatz zu vielen Kykladeninseln zeigt sich Naxos erfreulich grün und vielfältig. Weitläufige Olivenbaumhaine, dichte Macchia und kniehohe Phruganagewaechse bestimmen das Bild. In Schluchten und Talebenen wachsen auch Zypressen, in Meeresnähe Tamarisken und Schilf.
Die gesamten Kykladen gehören zur Zone des gemäßigten, subtropischen Mittelmeerklimas. So wechseln sich heiße und trockene Sommer mit windigen und regenreichen, aber vergleichsweise milden Wintern ab. Der Meltemi tritt stets zwischen Juni und September auf. Meist setzt er am späten Vormittag ein, steigert sich tagsüber bis Windstärke 5 oder 6 und flaut gegen Abend wieder allmählich ab, wenn er von einem nordwärts gerichteten Landwind aufgehoben wird. Gelegentlich erreicht er Stärke 7 oder 8, wobei er dann meist auch die Nacht über und mehrere Tage lang mit unverminderter Härte weht.

Die üblichen Bewohner der eher tierarmen Ägäisinsel trifft man auch auf Naxos an, nämlich Eidechsen, Schlangen und zahllose Insekten. Dazu sieht man auch überall Nutzvieh: Ziegen, Schafe, Esel, Federvieh und sogar Milchkühe. In der üppigen Unterwasserlandschaft lebt vielfältiges Meeresgetier, vor allem Barben, Brassen, Kalamari, Oktopus und Hummer werden rund um die Insel gefangen.

Die bisher ältesten Funde auf Naxos datieren ins 4. Jahrtausend v. Chr. (Bronzezeit). Zahlreiche Stücke der sog. Kykladenkultur hat man im Küstengebiet Grotta gefunden, unmittelbar nördlich der Stadt Naxos. Noch früher sollen aber bereits Thraker vom Festland eingewandert sein und die Weinrebe auf Naxos heimisch gemacht haben. Danach siedelten sich die Karer an, deren erster Anführer der Insel seinen Namen gab. Später bewohnten Phönizier die Insel, gefolgt von den Minoern.

 

Hotel Naxosbeach1 • St. Georges Beach • GR 84300 Naxos Cyclades Greece • Tel. +30.22850-22935 • hotelinfo@naxosbeach1.com

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